Baubericht modulare Frostgraveplatte #2: erste Schritte

Sei gegrüßt Reisender,

da es bei mir sowohl beruflich als auch privat zur Zeit ziemlich turbolent zugeht, verbringe ich im Moment deutlich weniger Zeit am Basteltisch als geplant. Daher auch ein recht großer zeitlicher Abstand zum letzten Beitrag.

Trotz alledem geht mein Projekt „modulare Frostgraveplatte“ voran, wenn auch nur in (sehr) kleinen Schritten.

Wie im ersten Teil des Bauberichts angekündigt, geht es im heutigen Beitrag vor allem um das mögliche Design. Außerdem habe ich bereits damit begonnen, ein Plattensegment zu bauen.

Zum Thema Design habe ich recht viel auf Pinterest recherchiert, um möglichst viele Inspirationsquellen zusammenzutragen. Herausgekommen ist eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie das Ganze mal aussehen soll. Wie schon beschrieben, möchte ich gerne auf verschiedene, wiederkehrende Designelemente zurückgreifen und hatte ursprünglich auch den Plan, diese abzuformen.

Abgeformte Designelemente

Das Standardelement sollte 6×6 cm messen, weshalb ich einen demenstprechenden „Rahmen“ fertigte um darin nach Lust und Laune mauern zu können. Herausgekommen sind zum Testen insgesamt vier verschiedene Elemente sowie zwei Pfeiler:

Das alles wurde dann auch mithilfe von Silikon und Stewalin abgeformt. Die ersten Testergebnisse waren an sich schon zufriedenstellend, weshalb ich die Abgüsse zusammen mit ein paar übrigen Fließen von Fantasystones zu einem Musterstück zusammensetzte:

Im ersten Moment war ich auch recht zufrieden damit, jedoch hat diese Methode nach reiflicher Überlegung auch ein paar entscheidende Nachteile:

  • Das Gewicht. Ein Geländestück aus Stewalin ist deutlich schwerer als ein äquivalent aus Hartschaum.
  • Geringere Flexibilität. Durch die festen Größen ist man etwas eingeschränkt hinsichtlich der Gestaltung. Außerdem lassen sich die einzelnen Elemente schwieriger bearbeiten als Hartschaum.
  • Der Aufwand. Klar, langfristig würde es sich lohnen, da man immer wieder auf die selben Stücke zurückgreifen könnte. Allerdings müsste man von ein und demselben Designelement verschiedene Versionen anfertigen (Risse im Gestein an verschiedenen Stellen, andere Vertiefungen, etc.), sonst sieht es nicht natürlich aus. Damit relativiert sich der Wunsch, durch das abformen und abgießen Zeit zu sparen.
  • Stabilität. Auch wenn Stewalin deutlich stabiler ist als z.B. Keramin, beim Transportieren kann immer mal was abplatzen. Bei Hartschaum passiert das deutlich seltener.

War daher alles umsonst? Nein, das würde ich so nicht sagen. Auch wenn ich meine Platte, nicht wie zwischenzeitlich geplant, komplett aus abgegossenen Elementen bauen werde, kann ich die bisher abgeformten Elemente bei Bedarf mit einbeziehen. Vielleicht greife ich die Idee auch zu einem späteren Zeitpunkt nochmal auf. Erste Erfahrungen habe ich ja bereits gesammelt.

Erste Platte:

Parallel hatte ich auch schon mein erstes Plattensegment geplant und angefangen zu bauen. Dieses soll neben einem Podest bzw. einer Plattform auch eine teilweise eingestürzte Fußgängerbrücke enthalten.

Auch wenn ein Großteil aus Hartschaum gebaut wurde, kam auch eines der abgeformten Bauteile zum Einsatz.

Die Bilder sind alle noch WIP und selbst der „Rohbau“ ist noch nicht abgeschlossen: Es fehlt noch der „Deckel“ für die Brücke bzw. der Rest vom Podest.

Auch wenn es bisher nur in kleinen Schritten voran geht, hoffe ich, dass ich mich zukünftig wieder mehr dem Hobby Tabletop und damit diesem Projekt widmen kann.

Frostige Grüße aus Felstad

Chris

4 Kommentare

  1. Sieht schon super aus! Weiter so! 🙂

  2. Sehr geil! Viel Erfolg!

  3. Sehr, sehr schick – ich bin begeistert!

  4. Chris

    22. Dezember 2019 at 15:43

    Vielen Dank 🙂

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