Neues Geländestück: Mausoleum für Frostgrave

Sei gegrüßt, Reisender!

Auch wenn es mich bei der Hitze der letzten Tage ziemlich viel Überwindung gekostet hat, den Heißdrahtschneider anzuschmeißen, konnte ich trotzdem mein Mausoleum für Frostgrave fertigstellen. Bevor es aber zu den Details geht, hier ein paar Bilder:

  • Mausoleum für Frostgrave
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Grundlegendes

Das Mausoleum hat eine Grundfläche von 16 x 16 cm und ist mit Dach ebenfalls 16 cm hoch. Als Matertial kam ein mal mehr überwiegend Hartschaum zum Einsatz. Nach längerer Abstinenz ging ich dieses Mal auch wieder unter die Maurer und Dachdecker, d.h. die Mauern und Dachziegel sind nicht geprägt sondern bestehen aus einzelnen Mauersteinen bzw. Dachziegeln. Die Dimension der Mauersteine beträgt 1,0 x 0,5 x 0,5 cm, die der Dachziegel 0,5 x 0,8 x 0,2 cm.

Dieses Mal ist das Gebäude nicht bespielbar, daher war es auch recht simpel zu bauen. Einige in entsprechende Form gebrachte Hartschaumblöcke bilden den Kern. Die Mauersteine wurden dann einfach dran geklebt.

Beim Dach sah es schon ein wenig anders aus, da ich ja eine Beleuchtung wollte. Daher ist dieses „hohl“ und wurde wie ein herkömmliches Dach konstruiert. Als Dachlatten wurden die klassischen Kaffeerührstäbchen verwendet.

Details

Die Türen sind „selfmade“ aus dünnen und ganz klassisch mit Bleistift strukturiereten Hartschaumplättchen. Die Metallbeschläge sind aus Tonpapier, die Nieten aus Greenstuff. Die Türklopfer gibt’s bei Thomarillion.

Um die Dachziegel bereits vorab etwas zu strukturieren, habe ich noch vor dem zurechtschneiden die Hartschaummplatte mit einer Drahtbürste vorsichtig bearbeitet.

Die großen, runden Dachfenster sind von shiftinglands. Als „Glas“ dient einfaches Transparenzpapier.

Auf Schnee verzichtete ich übrigens dieses mal mit Absicht, da ich das Mausoleum auch gerne für Freebooters Fate verwenden würde.

Bemalung

Die Bemalung ist eigentlich recht simpel gehalten. Die steinernen Elemente wurden mit einem Schieferton (Abtönfarbe vom Obi) grundiert. Anschließend kam ein schwarzer Wash darüber. Daraufhin wurde das Ganze mit immer heller werdenden Grautönen trockengebürstet.

Beim Holz der Türen und bei den Dachziegeln kam das Gleiche verfahren zum Einsatz, nur mit anderen Farben. Bei der Tür entsprechende Brauntöne, beim Dach Rottöne. Allerdings bildete beim Dach eine 50:50 Mischung aus Rot und Braun die Grundfarbe.

Die Metallbeschläge und die Türklopfer wurden mit Boltgun Metal bemalt, danach mit Nuln Oil gewasht. Am Ende kam noch eine Rost-Effektfarbe drauf.

Einkaufsliste

Schlussworte

Mausoleum für Frostgrave

Ich für meinen Teil bin recht zufrieden mit meinem Mausoleum. Gerade die „gemauerten Mauern“ wirken einfach plastischer als beim Prägen. Klar, es ist viel Aufwand, aber ich finde, das lohnt sich. Auf jeden Fall steht für uns schon einmal das nächste Szenario fest 🙂

Zum Schluss noch eine Frage an die Leser: was ist euch persönlich lieber, Prägen oder Mauern?

Frostige Grüße aus Felstad

Chris

4 Kommentare

  1. Das Mausoleum sieht klasse aus. Ich habe das prägen mal ausprobiert und es hat mehr oder weniger funktioniert. Mit Blöcken zu Mauern hab ich noch nie gemacht. Stell dein Gelände vielleicht mal in den Frostgrave thread beim Lead Adventure forum rein. 🙂

    • Chris

      28. Juli 2019 at 20:25

      Vielen Dank 🙂
      Mit Blöcken zu mauern ist zwar an sich aufwendiger, macht aber meines Erachtens mehr her. Außerdem verzeiht diese Technik eher Fehler. Einmal beim Prägen unachtsam den Stift geschwungen und schon kann unter Umständen das ganze Segment hinüber sein… Beim mauern kannst du (je nach dem was du für Leim verwendest, auch Minuten später noch Korrekturen vornehmen.

      Ich muss gestehen, das Forum kenne ich bisher noch nicht, aber ich werde mal reinschauen. Danke für den Tip 😉

  2. Das ist sehr schön geworden. Das Fenster ist cool. Irgendwann muss ich den GeBoom auch mal auf einer Messe treffen. Klar könnte ich die Teile einfach online bestellen. Aber ich will den unbedingt mal persönlich treffen. 🙂

    Bei den Steinen entscheide ich mich halbwegs spontan. Es kommt immer darauf an was ich bauen möchte. Soll es rustikaler aussehen, mache ich Steine. Soll es feiner und „edler“ wirken, präge ich lieber. Mal mit Einritzen, mal nur mit dem Bleistift. Wenn ich daneben präge, ,lasse ich es später an der Stelle schneien oder Gras drüber wachsen. 😉

    • Chris

      24. August 2019 at 18:13

      Danke! Ich finde seine Arbeiten echt super. Egal ob die Tools für den Proxxon oder der Kleinkram wie die Fenster. War für mich auf der Ad Arma echt ein kleines Highlight, dass er da war 😉

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